Von der ersten Kostenschätzung bis zum letzten MaBV-Zahlungseingang — alles in einem Tool. Für Bauträger und Projektentwickler, die wissen wollen wo ihr Geld wirklich steht.
Zwischen Kostenplan, Bankkredit und MaBV-Zahlungseingängen verlieren Bauträger den Überblick. Das kostet Rendite — und im schlimmsten Fall das Projekt.
Ohne strukturierten DIN-276-Kostenplan summieren sich Abweichungen still — bis der Puffer aufgebraucht ist. Bauvaluta macht jede KG-Position und ihre Auswirkung auf die Marge sofort sichtbar.
Sieben Raten pro Einheit, verschiedene Käufer, unterschiedliche Fälligkeiten — und manche zahlen zu spät. Ohne Zahlungsmatrix fehlt das Frühwarnsystem für Liquiditätsengpässe.
Banken fordern belastbare Liquiditätspläne. Wer seinen echten Peak nicht kennt, nimmt entweder zu viel Kredit auf — und zahlt unnötige Zinsen — oder zu wenig, und gerät in Schieflage.
Bauvaluta verbindet Kostenkalkulation, Liquiditätsplanung und Verkaufssteuerung in einer einzigen Oberfläche — ohne Datei-Wirrwarr zwischen Excel, PDF und E-Mail.
Vollständiger Gesamtkostenplan nach DIN 276 mit allen Kostengruppen von KG 100 bis KG 900 — inklusive automatisch berechneter Grundstücksnebenkosten.
Monatliche Cashflow-Projektion auf Basis von MaBV-Erlösen und DIN-276-Ausgaben — mit realem Erlösverzug und Plan-vs.-Ist-Vergleich.
Jede Wohneinheit mit eigenem MaBV-Zahlungsplan, Käufer, Status und Grundriss-Upload — Zahlungsmatrix und Liquiditätseffekt immer aktuell.
Der Peak-Kreditbedarf ist der tiefste negative Cashflow-Punkt Ihres Projekts. Stellen Sie Ihre Eckwerte ein und sehen Sie sofort, in welcher Größenordnung Sie planen sollten.
Vereinfachte Modellrechnung. Der tatsächliche Peak-Kreditbedarf hängt von der monatlichen Kostenverteilung und dem konkreten MaBV-Zahlungsplan ab — Bauvaluta berechnet ihn präzise aus Ihren Projektdaten.
Grundstücksdaten, Wohnfläche, Anzahl Einheiten, Verkaufspreise und Projektlaufzeit eingeben. Bauvaluta berechnet sofort Gesamterlös, Marge und Rendite-Kennzahlen.
DIN-276-Kostenplan befüllen und Bauphasenanteile festlegen. Der Liquiditätsplan und Peak-Kreditbedarf werden automatisch monatlich aufgelöst — mit realistischem Erlösverzug.
MaBV-Zahlungspläne pro Einheit pflegen, Ist-Eingänge erfassen, Grundrisse hochladen. Plan vs. Ist immer im Blick — Zahlungsmatrix zeigt sofort wer wann wie viel schuldet.
Grundlagen zu MaBV, DIN 276 und Liquiditätsplanung — kompakt erklärt für die Praxis.
Die Makler- und Bauträgerverordnung (MaBV) schützt Immobilienkäufer: Bauträger dürfen Kaufpreiszahlungen nur in Raten entgegennehmen, die an tatsächlich erbrachte Bauleistungen geknüpft sind. § 3 MaBV schreibt sieben Raten vor: 30 % bei Baubeginn, 28 % bei Rohbau/Decken, dann 12 % für Dach, Rohinstallation, Innenputz/Estrich sowie je 6 % für Bezugsfertigkeit und Fertigstellung.
Dieses System sichert den Käufer ab — der Bauträger erhält erst dann Geld, wenn die entsprechende Bauleistung nachgewiesen ist. Für die Liquiditätsplanung bedeutet das: Einnahmen kommen gebündelt und verzögert, Ausgaben laufen gleichmäßig weiter.
Die DIN 276 gliedert Baukosten in Kostengruppen (KG 100–900) — von Grundstück über Baukonstruktion bis zu Finanzierungs- und Vertriebskosten. Eine strukturierte Erfassung nach DIN 276 macht Kostenüberschreitungen früh sichtbar, erleichtert die Bankvorlage und ermöglicht den Vergleich zwischen Projekten.
Bauvaluta bildet alle relevanten KG ab und verteilt die Kosten automatisch auf die Bauphasen — so entsteht aus dem Kostenplan direkt der monatliche Liquiditätsplan.
Der Peak-Kreditbedarf ist der tiefste negative Saldo der kumulierten Kontovaluta über die gesamte Projektlaufzeit. Er gibt an, wie viel Fremdkapital im schlechtesten Zeitpunkt maximal gebunden ist. Banken nutzen diesen Wert als zentrale Kennzahl für die Finanzierungsentscheidung.
Entscheidend ist dabei der Zeitversatz zwischen Ausgaben (laufend ab Baubeginn) und MaBV-Einnahmen (gebündelt an Meilensteine). Bauvaluta berechnet den Peak aus einem monatlichen Modell mit einstellbarem Erlösverzug — deutlich präziser als eine vereinfachte Raten-Aggregation.
Je höher der Anteil bereits beurkundeter Einheiten bei Baubeginn (Vorabverkaufsquote), desto früher fließen MaBV-Raten 1 ein und desto geringer ist der Peak-Kreditbedarf. Eine Vorabverkaufsquote von 50 % kann den Kreditbedarf gegenüber einem Null-Vorverkauf um 30–50 % senken — abhängig von Projektgröße und Preisstruktur.
Keine Überraschungen beim Kreditbedarf. Keine offenen MaBV-Raten die durch die Maschen fallen. Kein Liquiditätsengpass, den Sie nicht kommen sehen.